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On 15 October, flash floods hit the north coast of Crete.[4] Extensive damage was reported in many seaside areas.[5] Settlements affected included Agia Pelagia, Lygaria, Chania and Lasithi.[6] By Ontheway Advice - Agia Pelagia, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=58372044
22 Jan 2026

Überschwemmungen verursachen tödliches Chaos in Attika, während Stürme die griechische Hauptstadtregion überschwemmen

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Sintflutartige Regenfälle, orkanartige Winde und überlaufende Flüsse legten diese Woche die griechische Region Attika lahm. Mindestens zwei Menschen starben, es kam zu weitreichenden Überschwemmungen, und Schulen, Fähren und Hauptverkehrsstraßen mussten geschlossen werden.

Am 21. und 22. Januar 2026 fegte ein heftiger Wintersturm über Griechenland hinweg, wobei Attika - die Heimat von Athen und seinen Vororten - am stärksten betroffen war. Meteorologen registrierten in nur wenigen Stunden mehr als die Regenmenge eines ganzen Monats, was die Abwassersysteme überforderte und die Straßen in Flüsse verwandelte.

Bildnachweis: Wikipedia Creative Commons Lizenz.
Am 15. Oktober 2022, wurde die Nordküste von Kreta von Sturzfluten heimgesucht. In vielen Küstenregionen wurden erhebliche Schäden gemeldet. Zu den betroffenen Ortschaften gehörten Agia Pelagia, Lygaria, Chania und Lasithi. Von Ontheway Advice - Agia Pelagia, CC0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=58372044

Todesopfer und Notfallmaßnahmen

Zwei Todesfälle wurden bestätigt:

  • Eine 56-jährige Frau wurde in Glyfada mitgerissen, nachdem sie auf einer überfluteten Straße von einem plötzlichen Sturzbach erfasst worden war. Sie wurde unter einem Fahrzeug eingeklemmt aufgefunden und später im Krankenhaus für tot erklärt.
  • Ein 53-jähriger Offizier der Küstenwache kam in Astros Kynouria ums Leben, als er bei Arbeiten im Hafen von einer großen Welle erfasst wurde.

Die Feuerwehren in ganz Attika wurden zu Hunderten von Notfällen gerufen, darunter Rettungen aus unter Wasser stehenden Fahrzeugen und überfluteten Häusern.

Rekordniederschläge und Unterbrechung der Infrastruktur

Meteorologische Stationen in ganz Attika meldeten außergewöhnlich hohe Niederschlagssummen, darunter:

  • Papagou: 146,4 mm
  • Taktikoupoli Trizinia: 130,4 mm
  • Vyronas: 126,4 mm

Die Überschwemmungen verursachten:

  • Große Stromausfälle in Athen und den Vororten
  • Straßensperrungen aufgrund von Erdrutschen und Trümmern
  • Überlaufende Flüsse und Bäche wie Valanari und Pikrodafni
  • Verkehrsumleitungen in Piräus und Nea Makri

In Glyfada zeigten dramatische Aufnahmen, wie Autos in Trümmern stecken blieben und Straßen sich in reißende Flüsse verwandelten.

Die Behörden gaben 112 Notfallwarnungen heraus, in denen die Bewohner aufgefordert wurden, in ihren Häusern zu bleiben und Reisen zu vermeiden. Alle öffentlichen und privaten Schulen in Attika wurden geschlossen und aus Sicherheitsgründen in abgelegene Unterrichtsräume verlegt.

Die Abfahrten der Fähren von Piräus, Rafina und Lavrio wurden wegen Windstärken von 9 bis 10 Beaufort eingestellt, während der Bahnverkehr wegen umgestürzter Bäume und beschädigter Gleise eingestellt wurde.

Die Meteorologen sagten voraus, dass sich das Sturmsystem bis zum 22. Januar nach Osten verlagern und sich die Lage über Attika allmählich entspannen würde. Die Behörden sind jedoch weiterhin in höchster Alarmbereitschaft, da es zu Erdrutschen, Überlastung der Infrastruktur und erneuten Überschwemmungen kommen kann.

Weitere Informationen:

https://greekreporter.com/2026/01/22/severe-weather-claims-two-lives-storms-batter-greece/?

https://www.tovima.com/society/torrential-rain-leads-to-flooding-power-outages-across-attica/?

https://greekcitytimes.com/2026/01/21/greece-severe-weather-schools-closed-attica-january-2026/?

https://en.parapolitika.gr/greece/137581/deadly-storm-hits-greece-2-dead-record-rainfall-widespread-flooding-continue-across-attica/?