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22 Feb 2016

Vorschlag zur Einrichtung eines neuen CTIF-Ausschusses: ICT in Feuerwehr und Rettungsdiensten

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Vorschlag zur Einrichtung eines neuen CTIF-Ausschusses:
ICT in Feuerwehren und Rettungsdiensten

Bei der CTIF-Generalversammlung, die am 3.9.2015 in Zagreb stattfand, wurde die Gründung eines Ausschusses angeregt, der sich mit den Themen und Herausforderungen bei der Einführung von Informatik-Kommunikationstechnologien (IKT) bei Feuerwehren und Rettungsdiensten befassen soll.

Vision: Entwicklung und Implementierung von Informatik- und Kommunikationstechnologien in Feuerwehren und Rettungsdiensten in den CTIF Mitgliedsländern

Auftrag: Anwendung von modernen Informatik- und Kommunikationssystemen zur Erleichterung der Arbeit von Feuerwehren und Rettungsdiensten. Beschäftigung mit allen integralen Bestandteilen von ICT-Systemen (Software, Hardware, Netware, Lifeware, Orgware, Dataware). Ermöglichung der Nutzung von IKT-Systemen, Verbindung und Koordinierung verschiedener Organisationen, die für die Rettung und den Schutz von Personen und Eigentum zuständig sind. Ausbildung von Feuerwehr- und Rettungspersonal auf allen Ebenen, um eine effiziente Nutzung der verfügbaren IKT-Werkzeuge zu ermöglichen.

Die Hauptthemen des ICT-Ausschusses des CTIF sind die folgenden:

  • Internationale Zusammenarbeit von IKT-Experten auf dem Gebiet der Feuerwehr und des Rettungswesens;
  • Analyse des aktuellen Stands der Nutzung von ICT-Technologien in verschiedenen Anwendungsbereichen bei Feuerwehr und Rettungsdienst;
  • Erfahrungsaustausch und die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Organisationen/Unternehmen/Herstellern;
  • Erarbeitung von Möglichkeiten zur Nutzung moderner Technologien im Feuerwehr- und Rettungswesen;
  • Schulung und Ausbildung von Feuerwehr- und Rettungspersonal im Bereich der IKT.

Die Hauptthemen des IKT-Ausschusses des CTIF sind:

  • Datenbanken
  • Analyse von Datenbanken, die bei Feuerwehren und Rettungsdiensten verwendet werden (materielle und personelle Ressourcen, Einsätze, Ausbildung und Aktivitäten, geographische und meteorologische Daten, gefährliche Materialien, Video- und Satellitenüberwachung)
  • Standardisierung von Datenbanken
  • Nutzung und Austausch von Daten zwischen verschiedenen Ländern
  • GIS-Systeme
  • Analyse der bestehenden GIS-Systeme
  • Erarbeitung von Empfehlungen für den Einsatz von GIS bei Feuerwehren und Rettungsdiensten
  • Standardisierung von GIS-Ebenen
  • In Abstimmung mit den Herstellern Anpassung der GIS-Systeme an die Feuerwehren und Rettungsdienste
  • Einsatz von GPS-Tracking für Fahrzeuge und Feuerwehrleute
  • Einsatzzentralen von Feuerwehren und Rettungsdiensten
  • Analyse der bestehenden Systeme
  • Vorschläge zur Standardisierung von technischen Lösungen
  • Standardisierung von Arbeitsabläufen
  • Standardisierung der ICT-Ausrüstung
  • Einsatz moderner Technologie bei der Verwaltung von Feuerwehreinsätzen
  • Einsatz von modernen IT-Technologien
  • Hardware
  • Überprüfung und Empfehlungen für den Einsatz der vorhandenen Hardware
  • Simulatoren
  • Einsatz von (3D)-Simulatoren in der Ausbildung von Feuerwehrleuten und Feuerwehrbeamten
  • Einsatz von Simulatoren bei Unfällen mit gefährlichen Gütern und Waldbränden (Ausdehnungs- und Ausbreitungssimulatoren)
  • Kommunikation
  • Analyse und Best-Practice-Vorschläge für Telekommunikationslösungen
  • Analyse und Best-Practice-Vorschläge für Funkkommunikationslösungen
  • Alarmierung von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Bürgern
  • Analyse neuer technischer Lösungen und Vorschläge für deren Umsetzung
  • Unbemannte Flugzeuge und Überwachungssysteme
  • Technische Spezifikationen und Einsatz von Drohnen
  • Technische Spezifikationen und Einsatz von Videoüberwachungssystemen
  • Enge Zusammenarbeit mit anderen CTIF-Kommissionen/Ausschüssen (Beispiele)
  • Aus- und Weiterbildung (e-learning, Einsatz von Simulatoren in der Ausbildung)
  • Gefährliche Stoffe (HAZMAT-Datenbanken und -Anwendungen, Ausbreitungsmodelle, Überwachung des Verkehrs)
  • Waldbrände (Ausbreitungsmodelle und -simulatoren, Einsatz von IKT-Technologien bei Waldbränden)
  • IKT-Ausbildung
  • Analyse des aktuellen Stands der IKT-Ausbildung bei Feuerwehr und Rettungsdiensten
  • Vorschlag eines Lehrplans für die Ausbildung von Feuerwehr- und Rettungspersonal im Bereich der IKT
  • Einführung von E-Learning in das Bildungssystem
  • Datenschutz und Sicherheit
  • Datenschutz in Datenbasen
  • Rechtlicher Schutz von Daten
  • Sicherheitssysteme und Sicherheitscodes
  • Bedrohungen und Risiken für IKT-Anwendungen
  • Zukünftige Technologien
  • Einführung und Nutzung moderner Unterhaltungselektronik bei Feuerwehren und Rettungsdiensten (Google Glass, HUD, Smartphones, Smart Home, Fitness-Tracker)
  • Unterstützung des CTIF-Büros und der Mitgliedsstaaten und begleitenden Mitglieder
  • Nutzung verschiedener Dienste zur Verbesserung der Funktionsweise des CTIF (Web, DropBox, DMS, Trello usw.)

Arbeitsweise:
Die Aufgaben werden in den Sitzungen festgelegt und beschrieben.
Die Arbeit wird individuell oder in kleinen Gruppen durchgeführt

Präsentation der Arbeit

  • Bericht über die Annullierte Delegiertenversammlung
  • CTIF-Newsletter
  • CTIF-Webseite und Webseite des ICT-Ausschusses des CTIF

Interessierte Personen, die an der Tagung teilnehmen möchten, sollten sich mit dem Organisator der Tagung in Verbindung setzen:

Mario Starčević, Kroatischer Feuerwehrverband, mario.starcevic@hvz.hr, Tel: +385 1 3689 168

Wenn genügend Interesse an der Teilnahme besteht, wird das erste Treffen an folgendem Ort organisiert:

Datum der 1. Sitzung der ICT-Gruppe des CTIF: 14. - 15. 4. 2016. Beginn am 14.4. um 14:00
Ort: Hotel Ambasador, Opatija, Kroatien
Sonderpreis für das Hotel Ambasador: 499 kn/Nacht (Einzelzimmer)

Art der Kommunikation:
Die Treffen werden zweimal im Jahr organisiert, wobei die Mitgliedsländer im Wechsel als Gastgeber fungieren.
Andere Kommunikationswege:

  • E-Mail;
  • Telefonkonferenzen
  • Instrumente der Zusammenarbeit

Mario Starčević
Sekretär der operativ-technischen Hauptgeschäftsstelle
des Kroatischen Feuerwehrverbandes